Feuerwehrhäuser in Bruchhausen
In den historischen Unterlagen wird erstmals im Jahre 1921 ein Unterstellplatz für die Handdruckspritze erwähnt. Als Unterstand diente eine alte Scheune im Gemeindehaus in der Hauptstr.24. Das Gemeindehaus auch Armenhaus genannt war nicht gerade in einem guten Zustand. Trotzdem diente diese Scheune (im Bild hinten rechts) bis 1954 als Feuerwehrgeräteunterstellplatz.
Im Jahre 1942 wurde zusätzlich eine Wellblechgarage für die neue Tragkraftspritze TS8 im Rathaushof (Bahnhofstrasse) errichtet. In dieser wurde die Bachert TS8 untergestellt.
Auf dem Bild zu sehen: die Brüder Josef Stemmler, Norbert Stemmler und Feuerwehrkommandat Karl Stemmler.
Der Zustand des Feuerwehrunterstellplatzes in der Hauptstr.24 verschlechterte sich von Jahr zu Jahr, so dass ein Neubau unumgänglich wurde.
Dieser wurde nicht weit weg in der Hauptstr.14a erstellt.
1954 war es dann soweit. Das neue Gerätehaus konnte bezogen werden.
Dieses Gebäude war gegenüber der Scheune sehr komfortabel. Hier konnte die Handdruckspritze und auch später das TSF (Ford) sowie das bei der Polizei gekaufte Mercedesfahrzeug untergestellt werden. Platz für einen Übungsraum war in dem Gebäude nicht. So mussten die Feuerwehrmänner ihre Theorieunterrichte in der nahe liegenden Schule ausrichten.
Im Jahre 1974 erfolgte wieder ein Umzug in ein neues Domizil. Im Neubau des Rathauses wurde auch ein Gerätehaus plus Unterrichtsraum mit integriert. Zunächst befanden sich das Rathaus und somit auch das Feuerwehrhaus dezentral am Ortsrand. Heute sitzt dies im Ortszentrum.
Später wurde auf der rechten Seite eine zusätzliche Garage für sonstige Utensilien erstellt.
